CPM Rechner kostenlos online nutzen
Berechnet Kosten pro 1.000 Impressionen für Ads, Sponsoring und Creator-Kampagnen.


Philipp Bolender
Founder
Deine Kampagne
Kanal wählen, Modus wählen, Zahlen eintragen – Benchmarks & CPC ziehen wir automatisch.
Feed & Reels DACH. Retargeting eher am oberen Ende.
Was willst du berechnen?
Ausgelieferte Ad-Views (nicht Reach).
Netto-Media-Spend inkl. Ad-Tech-Fees.
Kanal-Ø: 1,2 %
Kanal-Ø: 68 %
Dein CPM
10,00 €
bei 250.000 Impressions und 2.500 € Spend
Im DACH-Benchmark – fairer Kanalpreis.
vCPM
14,71 €
Klicks
3.000
CPC
0,83 €
Was kostet welche Reichweite?
Basis: 10,00 € CPM
Kanal-Vergleich (Mitte des Benchmarks)
250.000 Impressions kosten bei…
CPM Rechner: So kalkulierst du Media-Budget wie eine Agentur
Der Cost per Mille (CPM, „Kosten pro 1.000 Impressions") ist die Grundwährung im Media-Einkauf. Wer CPM nicht sauber rechnet, verbrennt Budget an falschen Kanälen, unterschätzt Reichweitenziele und wird von Agenturen mit Netto-Netto-Preisen ausgetrickst. Dieser Rechner nutzt DACH-Benchmarks aus Statista, WARC und dem OMD-Media-Report 2025 und gibt dir sofortiges Reality-Check-Feedback.
Die CPM-Formel (und ihre 3 Umkehrungen)
- • CPM = (Kosten ÷ Impressions) × 1.000
- • Budget = (CPM × Impressions) ÷ 1.000
- • Impressions = (Budget ÷ CPM) × 1.000
- • vCPM = CPM ÷ (Viewability ÷ 100)
- • CPC = CPM ÷ (CTR × 10) – Faustregel
Wann CPM lügt
- • Viewability < 50 % → dein realer Kontaktpreis ist doppelt so hoch
- • Frequenz > 8/Woche → du zahlst mehrfach dieselben Nutzer
- • Bot-Traffic (IVT) auf Open-Web-Display: 8–20 % laut IAS-Report
- • Below-the-Fold-Placements zählen im GDN als Impression, aber niemand sieht sie
- • Podcast-CPM ohne Attribution-Fenster ist Blindflug
CPM-Benchmarks DACH 2026
Die folgenden Preisspannen sind Netto-Marktpreise für Direktbuchung und typische Ads-Manager-Auktionen. Retargeting liegt am oberen Ende, breite Awareness-Kampagnen am unteren.
| Kanal | CPM DACH | Ø CTR | Ø Viewability |
|---|---|---|---|
| Meta Ads (FB/IG Feed) | 6–14 € | 1,2 % | 68 % |
| TikTok Ads | 4–10 € | 1,5 % | 72 % |
| YouTube Ads (In-Stream) | 8–22 € | 0,6 % | 85 % |
| Google Display (GDN) | 2–6 € | 0,35 % | 55 % |
| LinkedIn Ads | 25–60 € | 0,45 % | 62 % |
| Podcast (Host-Read) | 25–50 € | 1,0 % | 100 % |
| Newsletter-Sponsoring | 30–90 € | 2,5 % | 90 % |
| Influencer (Instagram) | 8–40 € | 1,8 % | 85 % |
| Print (Magazin DACH) | 40–120 € | – | 100 % |
| TV (Prime-Time) | 20–45 € | – | 90 % |
Häufige Fragen
Was ist ein guter CPM in Deutschland 2026?
Es gibt keinen universellen 'guten' CPM – der Preis hängt komplett vom Kanal und Targeting ab. Faustregel für DACH: Meta 6–14 €, TikTok 4–10 €, YouTube In-Stream 8–22 €, Google Display 2–6 €, LinkedIn 25–60 €, Podcast Host-Read 25–50 €, Newsletter-Sponsoring 30–90 €. Über dem Benchmark? Prüfe Targeting, Creative-Quality und Auktionsdruck.
CPM vs. vCPM – was ist der Unterschied?
CPM (Cost per Mille) rechnet alle ausgelieferten Impressions. vCPM (Viewable CPM) rechnet nur die tatsächlich sichtbaren – nach MRC-Standard: mindestens 50 % Pixel für 1 Sekunde (Display) bzw. 2 Sekunden (Video). Wenn deine Viewability bei 55 % liegt, ist dein realer Kontaktpreis fast doppelt so hoch wie der Buchungs-CPM.
Wie berechne ich den CPM manuell?
CPM = (Kosten ÷ Impressions) × 1.000. Beispiel: 2.500 € Budget bei 250.000 Impressions → (2.500 ÷ 250.000) × 1.000 = 10 € CPM. Umgekehrt: Budget = (CPM × Impressions) ÷ 1.000. Impressions = (Budget ÷ CPM) × 1.000.
Warum ist LinkedIn so viel teurer als Meta?
LinkedIn spielt Ads gegen B2B-Entscheider aus – dieses Inventory ist knapp und die zahlende Konkurrenz (SaaS, Recruiting, Consulting) drückt die Auktion. Der CPM ist zwar 3–5× höher als Meta, aber ein qualifizierter B2B-Lead ist oft 500–5.000 € Deal-Value wert. Also: CPM ist nicht 'teuer', wenn CPL/CAC stimmen.
Podcast- und Newsletter-CPMs wirken absurd hoch – warum trotzdem buchen?
Weil du für Aufmerksamkeit + Trust bezahlst, nicht nur Reichweite. Host-Read Podcast-Ads haben Recall-Werte von 60–80 % (Display: 5–15 %) und CTRs, die auf Display unerreichbar sind. Effektiver Cost-per-Sale liegt oft unter Meta-Niveau, obwohl der CPM 5× höher ist.
Was verändert Viewability an meiner Budget-Planung?
Massiv. Wenn du 100.000 Impressions mit 10 € CPM buchst (= 1.000 €) aber nur 55 % Viewability hast, siehst du effektiv nur 55.000 Kontakte – dein vCPM liegt bei 18,18 €. Kaufst du im Viewable-CPM-Modell, zahlst du nur die sichtbaren, hast aber i.d.R. 20–40 % höhere Auktionspreise.
Wann du den CPM Rechner brauchst
Du vergleichst Werbeplätze oder Kanäle und brauchst eine Kennzahl, die unabhängig vom Budget vergleichbar ist. Der CPM zeigt, was tausend Sichtkontakte kosten — die Standardwährung im Mediaeinkauf.
Schritt für Schritt rechnen
- 1Kosten und Impressionen eintragen. Nimm die Netto-Mediakosten ohne Agentur- oder Produktionsanteil, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.
- 2Zeitraum sauber trennen. Rechne je Kampagne und Zeitraum getrennt. Gemischte Zeiträume verstecken Ausreißer.
- 3Kanäle gegenüberstellen. Vergleiche den CPM immer mit der Qualität der Reichweite: billige Impressionen ohne Zielgruppenbezug sind teuer.
So liest du das Ergebnis
- Ein niedriger CPM ist kein Erfolg, wenn die Klickrate zusammenbricht — CPM immer zusammen mit CTR und CPA lesen.
- Saisonale Schwankungen sind normal: im vierten Quartal steigen die CPMs in fast allen Kanälen.
- Steigt der CPM bei gleicher Zielgruppe stark an, ist meist die Anzeigenermüdung erreicht — Creatives wechseln.
Häufige Rückfragen
CPM oder CPC — was ist besser?
CPM lohnt bei starken Creatives und Reichweitenzielen, CPC bei unsicherer Klickrate. Bei bekannten Kampagnen ist CPM meist günstiger pro Klick.
Warum unterscheiden sich CPMs so stark?
Zielgruppengröße, Wettbewerb um dieselbe Zielgruppe, Platzierung und Format bestimmen den Preis stärker als die Plattform selbst.
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