Micro-SaaS-Ideen: klein anfangen, ohne klein zu denken

Micro-SaaS ist Software für eine eng geschnittene Zielgruppe, betrieben von einer Person oder einem sehr kleinen Team. Nicht das Produkt ist klein, sondern der Markt bewusst schmal — und genau das macht es für Einzelne machbar. Statt zweitausend Kunden für 9 € brauchst du achtzig Kunden für 79 €.

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Was Micro-SaaS von klassischem SaaS unterscheidet

Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern in der Rechnung dahinter.

  • · Zielgruppe: ein Berufsbild statt einer Branche
  • · Preis: höher pro Kunde, weil der Nutzen genau benannt ist
  • · Vertrieb: über Fachcommunities statt bezahlter Reichweite
  • · Betrieb: wartungsarm, weil der Funktionsumfang bewusst begrenzt bleibt

Typische Muster, die als Micro-SaaS tragen

Wiederkehrende Muster sind: eine lästige Pflichtaufgabe automatisieren, Daten aus zwei Systemen zusammenführen, eine Dokumentation erzeugen, die sonst manuell entsteht, oder eine Nische bedienen, die für große Anbieter zu klein ist.

  • · Nachweis- und Dokumentationspflichten in regulierten Berufen
  • · Übergaben zwischen zwei Werkzeugen, die niemand verbindet
  • · Auswertungen, die heute jemand jeden Montag von Hand baut
  • · Branchenspezifische Vorlagen und Kalkulationen

Der häufigste Fehler bei Micro-SaaS

Der häufigste Fehler ist der zu niedrige Preis. Wer 9 € verlangt, braucht ein Vielfaches an Kunden, an Support und an Reichweite. Für Fachprozesse in Unternehmen sind 49 bis 149 € pro Monat üblich — vorausgesetzt, du kannst die eingesparte Zeit oder das vermiedene Risiko benennen.

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